Die Patientin war auf dem Jägersteig auf der Nordseite des Kitzbüheler Horns auf dem Wanderweg gestolpert, ca. 30 Meter über sehr steiles Almrosengelände abgestürzt und auf einer kleiner Geländerinne verletzt liegen geblieben. Ihr männlicher Begleiter versuchte ihr zu helfen und zog sich mehrere Schürfwunden zu. Die beiden wurden von uns (12 Mann im Einsatz) erstversorgt, mit der Gebirgstrage 250 m abgeseilt und ins Unfallkrankenhaus nach St. Johann in Tirol gebracht.
Die verunfallte Person wurde von unser Mannschaft (9Mann) erstversorgt und mit dem
KFZ abtransportiert.
Die zwei Kletterer unterschätzten die Länge des Fleischbank Nordgrates. Sie wurden im Gipfelbereich von der Dunkelheit überrascht. Alarmierung um 19.45 Uhr. Die Beiden hatten keine Stirnlampe für den weiteren Abstieg und auch zu wenig warme Kleidung um zu biwakieren. Die beiden Kletterer wurden vom Gipfelbereich über den Herrweg in Ellmauer Tor gebracht. Beide waren unverletzt und relativ fit. Wir waren mit 18 Mann im Einsatz.
Verletzte Person ist auf der Terrasse gestürzt und ca. 40m in den darunterliegenden Wald abgestürzt. Die Frau zog sich beim Absturz eine schwere Verletzung im Bereich des rechten Auges, der linken Hand und des Brustkorbes zu. Die Patientin wurde von der Bergrettung erst versorgt und geborgen und vom C4 ins KH Kufstein geflogen.
Alarmierung durch Leitstelle: Person in Bergnot auf Wanderweg. Örtlichkeit durch schlechten Handyempfang nicht sicher. Die Suche wurde im Kaiserbachtal gestartet. Ein Passant entdeckte die Person und begleitete Diese zurück auf den gesicherten Wanderweg. Gemeldete Örtlichkeit war falsch. Die Person befand sich im Gemeindegebiet Kufstein, im Kaisertal bei der Tischoferhöhle. Unsere Ortsstelle war mit 19 Mann bei der Suche beteiligt.
Mithilfe beim Abtransport des Verletzen (kreislaufprobleme) aus dem Wald zu einer Lichtung zwecks Taubergung. Abtransport und Betreuung der Angehörigen bis zu ihrem Kfz beim Hanneshof.
Bergung von der Mountain Cart Strecke im Wald bis zum Zwischenlandeplatz vom C4.
eBikerin vom Auto angefahren an Kreuzung Radweg/Nebenstrasse; Sturz auf die linke Hüfte; Erstversorgung durch den Ehemann und den Autofahrer; Alarmierung unserseits erfolgte durch die Leitstelle (Zeitgleich bei Canyoningübung 500m Luftlinie entfernt in der Taxaklamm); Eintreffen bei Patientin mit Notarzt und 2 Bergretter um ca. 14h30; die weitere Versorgung erfolgte durch uns bzw. die anschließend eintreffende Rettung; Schmerzen im Bereich der linken Hüfte; keine weiteren Verletzungen angeben; intravenöse Analgesie und Lagerung mittels Vakuummatratze; Abtransport in BKH SJ durch die Rettung;
Sucheinsatz wegen eines vermuteten Unglücksfall. Ein deutscher Vater erhielt einen anonymen Anruf und vermutete einen Unfall im Kaisergebirge seiner Tochter.
Beim Sucheeinsatz waren die OSt. Kufstein/Umgebung, Scheffau/Söllland und unsere
Ortstelle (10 Mann) sowie Hubschrauber und Polizei beteilt.
Nach Auffindung der Tochter, stellte sich heraus das mit ihrem Telefon (des Erstmelders) nie der Vater angefuren wurde.
Es ist ungklar, wer bei ihrem Vater als Erstmelder anrief und ob die Person welche am Telefon war Hilfe benötigte.
Die Verunfallte fuhr mit Ihrem Vater die Mountain Cart Strecke am Harschbichl herunter. Nach einer steilen rechts Kurve verlor Sie die Kontrolle über das Fahrgerät und verletzte sich dabei am Unterschenkel . 2 Mann der Bergrettung war nach kurzer Zeit vor Ort und machten eine Primäreinschätzung. 4 weitere Mann der Bergrettung fuhren mit dem Einsatzfahrzeug zur Unfallstelle. Derweilen kamen 2 weitere Bergretter privat zum Unfallort zur Unterstützung hinzu. Die Frau wurde durch die Bergrettung mit einer Vakuumbeinschiene geschient und auf die Trage transferiert. Die Bergrettung brachte die Frau ins BKH St. Johann in die Unfallambulanz.
Bei einer Wanderung mit den Familienangehörigen brach der Verunfallte auf dem Wanderweg in der Grießbachklamm zusammen. Familienangehörige und eine vorbeikommende Wanderin leisteten sofort Erste Hilfe und reanimierten den Verunfallten. Da in diesem Bereich kein Telefonempfang war, wurde ein anwesender Wanderer Tal auswärts geschickt um einen Notruf zu tätigen. Die Leitstelle alarmierte zuerst uns und darauf die Mannschaft des Notarzthubschraubers C4. Die Örtlichkeiten waren sehr schlecht beschrieben. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der C4- Mannschaft konnte die Unfallstelle gefunden werden. Eine intensive Versorgung forderte jeden Einzelnen der Rettungsorganisationen. Der Patient wurde unter dauernder Reanimation in den Hubschrauber eingeladen und ins Unfallkrankenhaus nach St. Johann geflogen wo er dann auch leider verstarb. Die Beteiligten Familienmitglieder wurden von uns und das von uns verständigte Kriseninterventionsteam mit Notärztin ins Tal begleitet.
Personen verstiegen sich und eine Person verletzte sich durch einen Sturz am Kopf. Sie wurden von der Einsatzmannschaft im Bereich Feldalmsattel aufgefunden, erstversorgt und dann zum Einsatzfahrzeug gebracht. Danach mit dem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht und dem RTW in Walchsee übergeben. Die BR St.Johann unterstützte die BR Kufstein, da am Anfang nicht klar war, wo sich die Personen wirklich befinden. Die BR St.Johann stiegen von der Grießenalm Richtung Feldberg auf.
Suchaktion und Mitwirkung Polizei Erpfendorf, Lofer, Alpinpolizei, Bergrettung Waidring, Lofer,Unken, St. Ulrich Feuerwehr Lofer, Hundeführer Einsatz Steinplatte / Wemeteigen Radfahrer abgängig. Der Mountainbiker wurde leider nur mehr tot aufgefunden.
Nach der Alarmierung durch die LS-Tirol fuhr die Einsatzmannschaft zum Einsatzort an dem bereits Polizei und Feuerwehr anwesend waren. Es stellte sich heraus, dass keine Bergung durchzuführen ist, sondern eine Person abgängig ist. Gemeinsam mit der Feuerwehr und Suchhunden wurde der Bereich zwischen Bundesstraße und Seeuferstraße mehrmals abgesucht, der Uferbereich wurde von der Wasserrettung von Booten aus abgesucht. Die angeforderten Lawinenhunde wurden wieder abbestellt, weil bereits ausreichend Polizei- und Rettungssuchhunde anwesend waren. Nachdem die abgängige Person im Ausgangsbereich nicht auffindbar war, wurde die Einsatzleitung zur Feuerwehr Maurach verlegt und der Suchbereich ausgeweitet. Von der Bergrettung wurde noch die Rodelbahn bis nach Fischl bzw. Wiesing sowie der Kreuzweg bis nach Fischl bzw. Jenbach abgesucht. Um 2:18 Uhr erreichte uns die Meldung, dass die abgängige Person unverletzt zu Hause in Fügen eingetroffen ist. Am Sucheinsatz beteiligt waren: Bergrettung Maurach Feuerwehr Maurach, Achenkirch, Pertisau und die Feuerwehr-Drohne Polizei Wasserrettung Rotes Kreuz
Patient stürzte mit Mountainbike beim bergabfahren. Verletzung am Oberarm und Knie. Versorgung durch Bergrettung und Abtransport mit Bergrettungsauto ins KH St.Johann.
Der Patient ist im Abstieg auf dem Wanderweg Höhe Wildangerhütte gestürzt und hat sich eine Knöchel- oder Sprunggelensverletzung zugezogen. Der Patient wurde vom Bereitschaftsdienst der Bergrettung Kufstein erst versorgt und von der Bergrettung St. Johann mit der Trage ins Tal gebracht.
Eine Frau stürzte am 11.08.2021 in Kitzbühel in der Nähe des Berggasthauses "Seidlalm" bei einer Wanderung, nachdem sie über einen ihrer Wanderstöcke gestolpert war und verletzte sich dabei am Oberarm/Schulter. Ihr Begleiter setzte einen Notruf ab und die Bergrettung Kitzbühel übernahm daraufhin mit Unterstützung des Notarztes der Ortsstelle St. Johann/T. die Erstversorgung und den Abtransport der Patientin bis zur "Reither Kreuzung". Dort wurde sie dem Rettungsdienst übergeben und in das Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T. überstellt.
Hilferufe wurden gehört, aber offensichtlich hat jemand einem Hund gerufen. Unser Mannschaft war mit 8 Mann in Bereitschaft.
Unterstützung beim Abtransport durch das Rote Kreuz einer verletzen Person.
Eine Frau befand sich mit Ihrer Tochter am Spielplatz "drei umgedrehte Bäume" und hing an einem Hantelbalken. Sie rutschte mit den Händen ab und stürzte zu Boden wobei sie sich das linke Knie verdrehte. Drei Mann von der Bergrettung ST. Johann bargen die Frau und brachten sie in das BKH St. Johann i.T.
Die Frau stolperte beim Aufstieg von St. Johann in Tirol auf das Kitzbüheler Horn über den „Scheibersteig“, kam zu Sturz und verletzte sich am rechten Sprunggelenk. Eine Begleiterin der Verunfallten setzte einen Notruf an die Leitstelle Tirol ab, welche die Bergrettungsortsstelle St. Johann zum Einsatz alarmierte. Aufgrund der Melderangaben und des Unfallortes wurde der Einsatz an die Bergrettungsortsstelle Kitzbühel übergeben. Die Bergretter fuhren mit dem Einsatzfahrzeug auf das Kitzbüheler Horn und stiegen zum Notfallort ab und versorgten die Verletzte. Die Frau wurde mit der Gebirgstrage zur Fahrstraße am Harschbichl abtransportiert, an das Einsatzfahrzeug der Bergrettung St. Johann in Tirol übergeben und mit diesem ins Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol geliefert.
Die zwei Personen kletterten die Via Classica auf die Fleischbank. Aufgrund des nahendem Gewitter und der Erschöpfung wurde die Nummer der Leitstelle angerufen. Sie waren sich auch bezüglich den weiteren Weg nicht sicher. Die schwierige Kontaktaufnahme und das nahende Gewitter veranlasste die Bergrettung St. Johann dazu die Libelle anzufordern. Eine Mannschaft der Bergrettung St. Johann rückte auch Richtung Griesner Alm aus. Die unverletzten Personen konnten durch die Libelle geborgen und zum Stripsenjochhaus geflogen werden. Die Geborgenen haben nach Rücksprache mit der Bergrettung St. Johann entschlossen den Abstieg vom Stripsenjoch ins Tal selbständig anzutreten.
Die geborgene Person wollte von der westlichen Hochgrubach-Spitze auf die Ackerl-spitze gehen. Er benutzte eine Karten App wo der Weg eingezeichnet war, jedoch gibt es hier keinen Weg. Im weglosen Gelände kam er nicht mehr vor und zurück. Wir haben die Libelle über die Leitstelle angefordert. Die Libelle konnte die Person mit dem Tau bergen und flog ihn zur Gaudeamushütte. Die BR St. Johann hat die unverletzte Person dort übernommen und ins Tal gebracht. Der Geborgene kam dann selbstständig von Ellmau nach Hause.
Die Verletzte ist durch eine Sehstörung kopfüber richtung Steine gefallen und beim absteigen ca. 1 m abgerutscht. Bergnotfall. Verletzung: Schläfe links > Platzwunde / Riß-Quetsch-Wunde, akute Verletzungungen. Hubschrauberlandung nicht möglich, GPS-Koordinaten [Bereichs-GPS], COVID19-Status: unbekannt Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma! Die Verletzte wurde behelfsmäßig mit der Gebirgstrage geborgen.
Die Patientin hatte im steilen Wanderweg unter der Kröpflalm eine Kreislaufschwäche. Sie wurde ins KH-St. Johann in Tirol gebracht zur Abklärung ihres Gesundheitszustandes.
Die Gruppe, bestehend aus 4 Personen ist die Route Via Classika an der Fleischbank geklettert. Beim Abstieg vom Fleischbankgipfel ist die Gruppe in einen Wettersturz geraten. Komplett durchnässt, unterkühlt und erschöpft konnten sie nicht mehr weiter und verständigten den Notruf. Die Gruppe wurde von der Libelle Innsbruck geborgen und ins Tal nach Ellmau geflogen.
Die Verletzte ist beim Abstieg von der Gmailkapelle zur Einsiedelei gestolpert und hat sich dabei eine Knöchelfraktur zugezogen. Die Erstversorgung erfolgte durch NA Bodner Wolfgang. Der Abtransport erfolgte mit Gebirgstrage und BR Einsatzfahrzeug ins BKH St. Johann i.T.
Die beiden Wanderer waren in Begleitung einer dritten Person vom Stripsenjochhaus durch die Steinerne Rinne zur Gruttenhütte unterwegs. Am beginn des Aufstieges in der Rinne konnten die beiden wegen Überforderung nicht mehr weiter. Auch den Abstieg haben sie sich nicht mehr zugetraut und deshalb den Notruf abgesetzt. Die dritte Person hat den Aufstieg fortgesetzt. Die zwei Erschöpften wurden von 4 Mann der BR St.Johann i.T. gesichert und ins Tal gebracht.
Der Verletzte blieb mit seiner Wade am Pedal des Fahrrades hängen und zog sich dabei eine Rissquetschwunde an der unteren rechten Wade zu. Seine Kollegen versorgten den Patienten hinreichend. Nach eintreffen der Bergrettung wurde der Verband erneut geöffnet und die Wunde wurde durch unseren Bergrettungsarzt begutachtet. Die Wunde benötigte keine weitere Versorgung und wurde erneut verbunden. Der Patient wurde mit dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung ins Krankenhaus St. Johann zu weiteren Versorgung gebracht.